WHAT'S NÉO IN NIZZA?
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Die Top 5 von Laura De Nale


Néoreporter aus aller Welt berichten über die fünf spannendsten, originellsten oder verrücktesten Trends in ihrer Stadt. Wenn du mitmachen willst, registriere dich auf neoreporters.com und beantworte unsere Fragen für internationale Reporter.

1. NIZZA BY BIKE

Zusätzlich zu dem gut ausgebauten Netz an Fahrradwegen in der Umgebung rund um Nizza – man kann zum Beispiel entlang der Küste von Ort zu Ort radeln – hat die Stadt nun einen Fahrradverleih eingerichtet. An einer der 90 Stationen des Vélo Bleu bedient man sich selbst, 900 Räder stehen zur Verfügung, die an über 1.500 Plätzen wieder abgegeben werden können. Sie sind die ganze Woche über, Tag und Nacht, einsatzbereit, allerdings nur für einen Zeitraum von maximal 24 Stunden. Man zahlt pro Woche, Monat, Jahr oder auch nur für einen Tag am Automaten direkt an der Leihstelle, die Gebühren werden über die Kreditkarte eingezogen.

2. Die Annexion 150 JAHRE NACH FRANKREICH

Seit 150 Jahren gehört Nizza zu Frankreich. Für ihren Beistand gegen die Habsburger beim italienischen Einigungsprozess trat Italien am 14. Juni 1860 Nizza und Savoyen an die Franzosen ab. In einer Volksabstimmung wurde die Annexion beschlossen (auch wenn die Italiener diese für manipuliert halten). In diesem Jahr wird der Jahrestag besonders ausgiebig begangen. Vier Tage lang gibt es Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und Feuerwerk unter dem Motto "1860 wählte Nizza Frankreich – 2010 feiert Frankreich Nizza".

Video. Die 150-Jahrfeier (4 Min.)


3. DURCHS FREILUFTMUSEUM MIT DER TRAM

Jeden Freitag um 19 Uhr fährt die Tram im Auftrag der zeitgenössischen Kunst und bietet eine kommentierte Führung in englischer und französischer Sprache zu den Kunstwerken, die entlang der Straβenbahnstrecke zu sehen sind. Die Skulpturen und Installationen, für die namhafte Künstler verantwortlich zeichnen, wurden von der Stadt in Auftrag gegeben um den öffentlichen Raum aufzuwerten und Nizza ein modernes Gesicht zu geben. Eines der bekanntesten Werke ist die „Unterhaltung in Nizza“ an der Place Masséna: auf hohen Stelen kauern eine Reihe buddhaähnlicher Gestalten, die im Dunkeln farbig leuchten und dann aussehen, als schwebten sie. Das Ticket kostet 10 Euro für Fahrt und Führung und muss beim Tourismusbüro vorbestellt werden.

4. DAS ÖKOLYMPIASTATION

Mit dem Olympic Nice Stadium, das 2013 eröffnet werden soll, plant Nizza das erste Öko-Stadion der Welt, das ein Modellprojekt für integratives und nachhaltige Entwicklung an der Côte Azur darstellt. Form, Architektur und Technik passen sich vollkommen an die Umgebungsbedingungen im Viertel Saint-Isidorè an. Besonderheiten sind auβerdem: ausfahrbare Zuschauertribünen, die Flexibilität gewährleisten und bei Fuβballspielen eine gröβere Nähe zum Spielfeld herstellen; ein nationales Sportmuseum; unterirdische Parkplätze, um die Fläche optimal zu nutzen; eine komplette Überdachung der Ränge in Holz (die im Vergleich zu herkömmlichen Strukturen 3.000 Tonnen Co2 einspart); ein neuartiges System zur natürlichen Klimatisierung; 16.000 Quadratmeter Solarzellen, mit welchen das Stadion weit mehr Energie produziert, als es verbraucht; ein Auffangsystem für Regenwasser; eine lichtdurchlässige Oberfläche, die in der Nacht leuchtet.

5. DIE PROMENADE DES ANGLAIS

Hier ist immer etwas los. Die kilometerlange Strandpromenade, kurz Prom genannt, dient vielen als Fitnessstrecke, nicht zuletzt dank des groβartigen Panoramablicks über das Meer. Auf der komplett asphaltierten Strecke wird spaziert, gejoggt, geradelt und geskatet. Wem nicht nach sportlicher Aktivität zumute ist, der lässt sich auf einer der zahlreichen Bänke, den sogenannten chaises bleues, nieder und genieβt die Bläue der Engelsbucht (Baie des Anges).

Video. Die Place Masséna bei Nacht (1 Min.)


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