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Die Top 5 von Elisabetta Povia


Néoreporter aus aller Welt berichten über die fünf spannendsten, originellsten oder verrücktesten Trends in ihrer Stadt. Wenn du mitmachen willst, registriere dich auf neoreporters.com und beantworte unsere Fragen für internationale Reporter.

1. DER GRÖSSTE MARKT EUROPAS

Dort, wo einst der Zeppelin gebaut wurde, reiht sich heute Bude an Bude. Auf dem angeblich größten Markt Europas findet man wirklich alles, Lebensmittel und alle möglichen Artikel, die in Lettland selbst produziert oder aber aus dem nahen Russland importiert werden. Eine enorme Fundgrube zu unglaublichen Preisen und ein Muss für jeden Rigabesucher.

2. UMGEBUNG: JURMALA

Hierhin zieht sich der Rigaer zurück, wenn er ans Meer will. Auch wenn die Stadt selbst unmittelbar an der Küste liegt, ist Jurmala mit seinen Dünen, dem breiten Strand, dem Bewuchs und den alten Häuschen die weit idyllischere Adresse. In der Nähe zu besichtigen: die Schlösser von Sigulda und Rundāle.

3. LETTEN UND RUSSEN

Auch wenn die Letten über ein recht gesundes Nationalbewusstsein verfügen, stehen sie vor einem ähnlichen Problem wie viele Länder, die erst seit kurzer Zeit die Unabhängigkeit erlangt haben: etwa 30 Prozent der heutigen Letten sind eigentlich Russen. Sogar in der Hauptstadt Riga leben mehr Russen als echte Letten. So mancher hat da mit einem Identitätsproblem zu kämpfen, aber dennoch hat sich das Land erstaunlich schnell zu einer eigenständigen Nation entwickelt.

4. HEIMAT DES BERNSTEINS

Seit der Antike ist das gesamte Baltikum bekannt für die Herstellung von Bernsteinschmuck. Im Reich der Pharaonen, in Assyrien, dem antiken Griechenland und dem römischen Reich galt Bernstein als wertvoller als Gold. Man sagt ihm außerdem eine medizinische Wirkung nach, denn es enthält eine Säure, die gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden kann.

5. EVENT: LIEDERFEST UND JĀŅIFEIER

Das erste nationale Festival des lettischen Liedes wurde 1873 abgehalten. Seitdem findet es alle fünf Jahre statt. Es dauert eine ganze Woche und endet mit einem legendären Chorauftritt unter freiem Himmel in der Hauptstadt Riga. Mit über 20.000 mitwirkenden Amateursängern und -tänzern ist es mittlerweile eines der größten Ereignisse des Landes. Das wichtigste Fest des Jahres findet hingegen zur Sommersonnenwende statt und hat eine weit längere Tradition. Jāņi am 23. Juni wird traditionell auf dem Land gefeiert, am See oder in den lettischen Pinienwäldern. Man dekoriert die Häuser mit Blumengirlanden, die böse Geister fernhalten sollen. Ein spezielles Bier wird gebraut, dazu gibt es Käse und Kuchen. Der Höhepunkt sind die līgo-Gesänge um das Johannisfeuer.

Video. YANA KAY AUS LETTLAND (4 Min.)


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